Thema Mundan-Astrologie

Neptun in den Fischen (2012- 2026)

 

 

(Dieser Artikel befindet sich naturgemäß noch im Aufbau.)

Daß mit dem Tod des Apple-Gründers Steve Jobs im Oktober 2011 die bis dahin vorherrschenden Wassermann-Themen Internet und Computer deutlich in den Hintergrund gerieten und stattdessen etwas anderes immer mehr in den Vordergrund trat, wurde erst so richtig im Laufe des nächsten Jahres deutlich. Neptun ging im April 2011 zum ersten Mal in die Fische, kam am 29.April nochmals in den Wassermann zurück und trat am 04. Februar 2012 endgültig in die Fische. Wer aus dem letzten Stand Neptuns in den Fischen (von 1849-1862; siehe dort) auf einen Romantik- oder Mystikschub gesetzt hätte, hätte nun wohl falsch gelegen, obwohl der neue Durchgang allerdings noch nicht abgeschlossen ist, um das endgültig beurteilen zu können. Stattdessen kommt es offenbar zu anderen Fische-Entsprechungen: der Krise und der daraus folgenden Angst! Das war nach dem Börsenkrach von 2008 (als Pluto in den Steinbock trat; siehe dort) noch nicht so eindeutig gewesen, wie es erst mit der Euro-Krise wurde. Diese hatte sich zwar erstmals bereits schon Ende 2009 angekündigt, als sich die EU zu einer ersten Rüge gegenüber dem hochverschuldeten Griechenland veranlaßt sah, wurde aber in ihrer ganzen Tragbreite erst in den folgenden beiden Jahren richtig deutlich. Im Herbst 2010 stufte die Rating-Agentur Moodys auch die Bonität Spaniens herab, und es wurde wenig später deutlich, daß auch Irland durch einen sogenannten  Rettungsschirm aufgefangen werden mußte, aber erst im März 2011 wurde daraus zum ersten Mal Ernst, als die Staats- und Regierungschefs der EU sich veranlaßt sahen, die Kreditvergabekapazität auf eine bis dahin für unvorstellbar gehaltene Höhe heraufzusetzen. Erst das kam dann allmählich bei der breiten Bevölkerung richtig an, ließ sich aber in den Folgemonaten noch von den Politikern beschwichtigen. Erst im darauf folgenden Jahr 2012 wurde die gesamte Krise aber zu einem dauernden und alles beherrschenden Thema. Sehr deutlich hatte sich dann ein Klimawechsel vollzogen - so deutlich, daß wir uns auch erst in diesem Jahr darüber klar wurden, daß wir hier eine ganz neue Redaktionskategorie einrichten mußten. Diese ist allerdings vorerst noch in Arbeit - wie auch dieser Beitrag. Was den betrifft, so wollen wir ja grundsätzlich keine spezifischen Prognosen geben, denn das ist unserer Auffassung gemäß auch prinzipiell unmöglich, verweisen aber schon auf die folgenden vorausschauenden Pressemeldungen:

 

 

Meldung vom 05. August 2011:

Die Kurse an den weltweiten Börsen befinden sich auf Talfahrt. Man spricht von einem Crash wie dem von 1987.

Angst (sic!) regiert die Börsen weltweit. Seit der Einigung im Schuldenstreit in den USA sind Dax, Dow Jones und Co. heftig abgestürzt und haben alle Gewinne dieses Jahres wieder abgegeben. In den USA verloren die Aktien in einem Tempo, das die Welt seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr gesehen hat. Auch der Deutsche Aktienindex sackte erneut ab. Selbst die Erdbebenkatastrophe in Japan und die damit verbundene Atomhavarie in Fukushima verkrafteten die Börsen besser. Die Politik schaut bislang machtlos zu - jetzt will Kanzlerin Merkel durch ein Telefonat mit den spanischen und französischen Regierungschefs die Lage sondieren. Angst vor einer neuen Weltwirtschaftskrise macht sich breit.

 

 

Meldung vom 18.01.2012:

Weltbank warnt vor globalem Absturz

18.01.2012, 08:23 Uhr | dpa

Wegen der Euro-Krise hat die Weltbank ihre globale Konjunkturprognose kräftig zusammengestrichen und warnt sogar vor einem Absturz der gesamten Weltwirtschaft. Die Eurozone wird dem Ausblick zufolge in diesem Jahr in die Rezession rutschen. Weltweit erwartet die Weltbank noch ein Wachstum von lediglich 2,5 Prozent in diesem und 3,1 Prozent im nächsten Jahr. 

Sollte sich die Krise verschlimmern, würde sie nach Ansicht von Andrew Burns, dem Chefautor des Berichts, keine Weltregion verschonen. "Das Wachstum in Industrieländern wie auch aufstrebenden Staaten könnte noch weit stärker abstürzen als während der Krise 2008/09." Mit 2012 habe ein "schwieriges Jahr" begonnen. "Die Weltwirtschaft ist in eine gefährliche Phase eingetreten", warnt der Report.

Eurozone soll leicht schrumpfen

Die Wirtschaft der Eurozone wird der Weltbank-Prognose zufolge in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen und dann 2013 wieder leicht um 1,1 Prozent wachsen. Im Juni war noch von einem Eurozonen-Plus von 1,8 Prozent für 2012 die Rede gewesen. Das erwartete globale Wachstum wurde nun um mehr als einen Prozentpunkt für dieses Jahr gestutzt.

Auch Schwellen- und Entwicklungsländer wie China und Indien - sonst Wachstumslokomotiven der Weltwirtschaft - müssen satte Abstriche hinnehmen: Für diese Staaten erwartet die Weltbank für 2012 im Schnitt nur noch ein Plus 5,4 Prozent und nächstes Jahr 6,0 Prozent. Im Juni wurde noch mit jeweils 6,2 und 6,3 Prozent gerechnet.

Abschwünge könnten sich gegenseitig verstärken

Dabei ist es laut Weltbank noch nicht einmal sicher, dass die nach unten korrigierten Wachstumszahlen erreicht werden. Ein Absturz in Europa und die Schwäche in Schwellen- und Entwicklungsländern könnten sich gegenseitig verstärken - und zu einem noch heftigeren globalen Abschwung führen, heißt

es in dem Bericht.

Zwar seien die unmittelbaren Gefahren durch die Maßnahmen in der Eurozone - etwa durch den Rettungsschirm EFSF und die Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB) - zunächst gebannt. "Das Risiko eines weit umfangreicheren Einfrierens der Kapitalmärkte und eine globale Krise vom Ausmaß der Lehman-Krise bleibt aber bestehen."

Größere Rezessionsgefahr als 2008

Sollte weiteren Ländern Zugang zu Kapital verwehrt werden, sei nicht auszuschließen, dass eine weit schwerere Finanzkrise Banken und Finanzinstitutionen auf beiden Seiten des Atlantiks erfasst. "Das würde die Welt in eine Rezession stürzen, die genauso groß oder sogar größer sein könnte die der Jahre 2008/09."

Schlimmer noch: Weil Industrie- und Schwellenländer zahlreiche Gegenmittel schon in der vorangegangenen Krise ausgeschöpft hätten, dürfte die Welt sich von einem neuerlichen Absturz nicht so schnell erholen wie zuvor. Die Finanzen sowohl reicher wie armer Staaten sind gebeutelt, und in den Industrienationen könnten die Zentralbanken nicht mehr so kräftig gegensteuern wie 2008/09.

 

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