Thema Mundan-Astrologie

Die astrologischen

Tierkreiszeichen


Widder

Der Widder schreitet voran. Er steht für Impuls, Aktivität, Taten­drang, Spontaneität, Idealismus, Ein­satz, Energie, Begeisterungsfähigkeit usw. Die astrologi­sche Er­fahrung zeigt auch, daß er zu ganz bestimmten konkreten Ausformungen neigt. So wird er zum Beispiel mit dem Materi­al Eisen assoziiert, wir ordnen ihm die Farbe Rot zu, scharfe und spitze Ge­genstände sowie entsprechende Ge­wür­ze. Aber auch Berufe und menschliche Charaktere und über­haupt alle möglichen Erscheinungen können eine Färbung ha­ben, die eine Zu­ordnung zu diesem Archetypus er­lauben. Er gilt als Feuerelement (im Sinne der antiken Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser, die nicht et­wa mit den che­mischen Elemen­ten verwechselt werden dürfen, sondern die überall im Uni­versum wiederkeh­renden vier Grundqualitäten bezeich­nen). Der Widder ist also feurig.

Stier

Der Stier sichert das so gewonnene Terrain. Ihm geht es um Festigung der ge­wonnen Basis, um Abgrenzung ge­gen alles als andersartig Empfundene, er baut die Palisadenwände im Fein­desland. Er ist also weniger impulsiv, sondern realistisch und pragmatisch, solide, beständig, seßhaft, standfest und bodenständig. Wir ordnen ihn dem Erd-Element zu, er gilt als erdhaft. In diesem Sinne werden ihm auch alle erdigen Farben zugeordnet sowie runde und ge­schlossene Formen und entsprechende Früchte, besonders wenn es sich um Bo­den­früchte han­delt. Erfahrungsgemäß ent­spricht ihm auch das Geld und alle damit in Be­ziehung stehenden Dinge und Beru­fe. Er verkörpert im wesentlichen das Materie-Prinzip. Es geht hier um greifbare Dinge, das Gefühl der Ver­wurzelung in der Welt und vor allem in der Gemeinschaft. Der Stier ist also gruppenbezogen - das Her­dentier, das in der Gruppe Schutz und Ge­borgen­heit sucht. Demnach orientiert er sich vor allem an Gruppenmerkmalen.

Zwillinge

Die Zwillinge werden dem Luftele­ment zugeordnet, sie sind also luftig. Sie stehen für das Informati­onsprinzip und üb­rigens auch alle kri­stallinen Strukturen, da diese ihre Festigkeit lediglich dem Informa­ti­onsprinzip zu verdanken haben (wie auch alle biologischen Strukturen ihre Festig­keit erst durch die in der DNS enthaltenen In­formationen erhalten - alle Metalle sind üb­rigens Kristalle -: hiermit ist schon die Frage teilweise beantwortet, wie denn auch die materielle Welt lediglich das Er­gebnis einer Weltgeist-Vorstellung sein kann). Nachdem der Widder also vorwärtsge­stürmt war, um sich in das unbe­kannte Land zu wa­gen, und nachdem der Stier zu­nächst einmal für ein festes Fundament ge­sorgt hat, auf dem wir aufs Er­ste einiger­maßen si­cher stehen, ist die nun folgende vor­dringliche Aufgabe, daß wir uns ori­en­tieren. Wir spähen also vorsichtig und neu­gierig in die unmittelbare nä­here Umgebung und informie­ren uns, ob von irgendwoher eine Ge­fahr droht: das ist die archetypische Be­deutung der Zwil­linge. Sie werden auch mit dem Intellekt gleichgesetzt, wo­bei aber gesehen werden muß, daß es sich um einen unper­spektivischen Intellekt handelt, der eine höhere Per­spekti­ve nicht aus sich her­aus gewin­nen kann, sondern dazu die Mitwir­kung der anderen Archetypen benö­tigt. Die Zwillinge gelten deshalb tempera­mentmäßig als informations­hungrig.

Krebs

Der Krebs entspricht dem organi­schen Prinzip und dem Was­serele­ment. Wenn wir uns in unserer neuen Umgebung genügend umgesehen ha­ben, sind wir bemüht, uns mit ihr ge­fühlsmäßig in Übereinstimmung zu bringen, denn unser Intellekt wäre in­sofern überfordert. Wir müssen inner­lich mit der Umgebung harmonieren, um unserer neuen Situation gewach­sen zu sein. Es würde einem Orche­stermusiker wenig helfen, wenn er sei­nen jeweiligen Einsatz lediglich ver­standen hätte: er muß auch wirklich in der Musik drin sein und zu einem Teil von ihr geworden sein. Der Urmensch hat sich so seine Höh­len gebaut, die zugleich der archetypische Bereich der Frau waren, deren Thematik üb­rigens sehr deutlich bei allen Krebs­durch­gängen in Erschei­nung tritt. Auch der Mond ist dem Krebs zugeordnet, der deshalb als launisch, beschaulich, ru­hig und häuslich gilt. Er ist sehr ge­fühlsbetont, ihm geht es um seelische Gebor­genheit. Dem Krebs werden weiche Konturen und Pastelltöne, al­les Flüssige, helfende Berufe, vegeta­tionsreiche Gebiete usw. zugeordnet.

Lwe

Der Löwe wird wiederum dem Feu­er­element zugeordnet. Er ent­spricht dem be­reits erwähnten Atman, also der Herausbil­dung des Selbstgefühles, des Egos. Er gilt als kreativ und selbstbewußt, selbstgenüg­sam, ggf. auch einzelgängerisch, ganz ent­spre­chend dem König der Tiere, wie wir ihn uns vor­stellen. Archetypisch ist ihm der Bereich des Mannes zuge­ord­net: wenn also die Höhle eingerichtet ist, so muß der Mann nach draußen gehen, um Nahrung für die Familie zu be­sorgen und ggf. auch zu jagen oder zu kämpfen. Er muß sich dazu ent­sprechend seiner selbst und seiner Fä­higkeiten ge­wiß sein. Er ist zielbe­wußt, hält aber im Gegensatz zum Widder seine Energie zurück, um sie nur dann einzuset­zen, wenn er sie braucht. Ihm wird als Farbe und Ma­terial Gold zugeordnet sowie aromati­sche Gerüche, sonnige Landschaf-ten, verantwor­tungsvolle und möglichst selbständige Berufe, das Herz als Or­gan und die Sonne als Planet. Mundan steht er auch für Könige und sonstige Staatsreprä­sentanten.

Jungfrau

Die Jungfrau ist das zweite Erdele­ment. Sie ist nüchtern und ggf. etwas pe­dantisch. Ihr geht es um Anpassung an die gegebenen Verhältnisse, sie will sich einfü­gen und den Be­dingungen entsprechen. Sie vertritt das ökonomi­sche Prin­zip. Das tie­fere Prinzip ist aber eigentlich das okölogi­sche, also der Rhythmus der Natur, dem sich al­les, was wächst und entsteht, an sei­nem Orte und auf seine Weise an­zu­gleichen hat. Der Mensch tut das ent­sprechend dem Homo-faber-Prinzip als werktätiges und manuell geschick­tes Mitglied innerhalb der Gemeinschaft. Nach dem Vorstoß des Widders, der Absicherung des Stiers, der Informa­tion der Zwillinge, der gefühlsmä­ßigen Einstimmung unter Krebs und der Heraus­bildung der Selbstidentität folgt nun die Sozialisierung. Auf die Jäger­kultur folgte die Ackerbaukultur: man will sich tätig einfügen ohne Übergrif­fe auf die na­türlichen Rechte anderer. Die Jungfrau ist me­thodisch und ge­schickt, analytisch und vernünftig, vorsich­tig und planend, u.U. auch phantasielos, auf jeden Fall ordnungs­liebend, sparsam und fleißig. Es geht hier um Ei­genschaften, wie sie etwa in Insek­tenstaaten dargestellt werden, womit zu­gleich die Ge­fahr einer zu starken Beto­nung aufgezeigt ist. Wie bei al­len anderen Tierkreiszeichen geht es auch hier um eine an­gemesse­ne Verwendung des notwendi­gen Prinzips.

Waage

Die Waage ist das zweite Luftele­ment. Ihr geht es um Aus­gleich, Ab­wägung, Ge­rechtigkeit und Ästhetik. Das erwähnte notwendige rechte Maß in allen Dingen bringt also die Not­wendigkeit dieses Ab­wägungsprinzips mit sich, womit bei Über­steigerung gleichfalls eine Gefahr verbun­den ist, denn die Waage gilt unter Umstän­den als entscheidungsschwach. Sie ist aber prinzipiell tole­rant und bereit, alles auch von einer anderen Seite aus zu sehen - manchmal etwas zu sehr. Sie bemüht sich also um eine unpartei­ische Sicht und wird deshalb auch mit Gerichten und Prozessen assoziiert sowie auch mit Diplomatie und Har­monie im weitesten Sinne. Der Löwe war noch reichlich asozial, aber unter der Jung­frau erfolgte unsere Soziali­sation, die uns nun begegnungs­fähig macht. Die Waage entspricht dem Be­gegnungsprinzip, also auch der Part­nerschaft und dem Du-Erlebnis. Hier löst sich das Ego von seiner unmittel­baren Selbsterfahrung und den ei­ge­nen Aktivitäten und erweitert seinen Ge­sichts­kreis in Bezug auf Dinge, die einer anderen als nur der ei­genen Lo­gik entspre­chen. Es geht um Gemein­schaft und Kom­mu­nika­tion.

Skorpion

Unter dem Skorpion geht es danach um eine Vertiefung der Beziehungen. Man kann in ihm auch das geistige Stier-Prin­zip sehen. Er ist das zweite Wasserelement. Der Skorpion ist sehr stark vorstellungsbe­zogen, er ent­spricht dem Vor­stellungsprin­zip: alles was in unserer Vorstellung exi­stiert, entstand letztlich unter der Einwir­kung dieses Prinzips, das deshalb ebenfalls notwendig ist, da wir sonst ohne jede Ori­entierung wären, doch zugleich mit der Gefahr einer zu star­ken Fixierung verbun­den ist. So kön­nen wir al­le Erscheinungen von Fana­tismus im Wesentlichen diesem Prin­zip zuordnen, obgleich sie auch unter anderen Tierkrei­szeichen auftreten können. Der Skorpion gilt als tiefgründig, lei­denschaft­lich, intensiv, forschend, ggf. als triebhaft:  auch die Sexualität wird vornehmlich die­sem Prinzip zuge­ord­net. Scharfe Ge­schmäcker und Gerü­che, Fäulnisprozesse und Gifte werden mit dem Skorpion assozi­iert, ebenso Spio­ne, Detektive, Tiere wie Muränen oder eben der Skorpion selbst, des weiteren das Element Plutonium u. dgl.

Schtze

Unter dem Zeichen Schütze geht es im Wesentlichen um eine synthetische Zusam­menfassung geistiger Inhalte. Er ist das dritte Feuer­element. Das was unter dem Skorpion zu sehr fi­xiert wurde, wird hier in eine überge­ordnete Sicht ge­bracht: wir gewinnen Abstand zu den Dingen und ver­suchen sie aus höherer Perspek­tive zu se­hen, die als solche zumal unter dem Zei­chen Zwil­linge zu kurz kam, wenn auch dort aus dem anderen Grund, weil wir all­zusehr um das Sammeln von Einzelinfor­mationen bemüht wa­ren, die wir aber nicht in ei­nen größe­ren Zusam­menhang einord­nen konn­ten. Der Schütze wird demgegen­über mit Begriffen wie Religion, Philoso­phie, auch größeren Rei­sen (im Ge­gensatz zu den kleinen Reisen der Zwillinge), mit dem Ausland, Synthe­se (im Gegensatz zur Analyse der Jung­frau), Bedeutsamkeit, Sinnsuche, geistiger Erweiterung u. dgl. as­sozi­iert. Wir verbinden mit ihm alles Üp­pi­ge und Großartige. Hierin liegt auch seine Gefahr: er ist u.U. allzusehr um die große Linie bemüht und vernach­lässigt dem­ge­genüber leicht das De­tail. Er neigt zur Über­steigerung, leicht wird seine Begeiste­rungsfähig­keit er­weckt, aber nur mühsam bringt man ihn auf den Boden der Tatsa­chen.

Steinbock

Der Steinbock als drittes Erdzeichen dagegen ist das genaue Gegenteil. Hier geht es um die Anerkennung der Realität, um Prinzipien und das überall waltende Gesetz, um Ordnung und Klarheit, allgemeinver­bindliche Maß­stäbe, auch Ehrgeiz und die Suche nach gesellschaftlicher Anerkennung. Temperament­mäßig ist er eher zu­rückhal­tend und verschlossen, diszipli­niert und or­dentlich, pflichtbewußt und zielstrebig. Seine Gefahr ist der bisweilen allzu ausge­prägte Pragma­tismus und eine damit ver­bundene Perspektivlosigkeit, die übrigens in allen Erdzeichen droht, wenn sie im Über­maß ausgeprägt sind, also auch im Stier und in der Jungfrau. Mit dem Steinbock werden Begriffe wie Erfah­rung und Zeit as­sozi­iert, desweiteren Ruhe und Konzentra­tion, alles was Halt gibt, also auch das Skelett im Körper, alles Feste und Sta­bile, kühle Farben, herbe Geschmäcker und Ge­rüche, Materia­lien wie die Kohle, Blei und Granit, Felsen und Gebirgs­land­schaften usw.

Wassermann

Der Wassermann ist das dritte Luft­zeichen. Alle Dinge vor allem geisti­ger Art, die wirklich neu sind, entste­hen unter die­sem Zeichen. Der Was­sermann ist also in­novativ und er­fin­derisch. Der Blitz als Folge einer zu großen elektri­schen Span­nung, die sich entladen will, ist ein sehr ty­pi­sches Symbol für ihn, besonders we­gen seiner Zickzackform. Alles Brit­zelnde, Aufregende, Moderne, neue Techniken und Ideen gehören hierher: es geht um Zu­kunftsorientierung, Un­gewöhnliches, Ex­perimente, aber auch Ideale, Leidenschaften und Sinnsuche (womit er sich also teilweise mit dem Widder, dem Skorpion und dem Schützen überschneidet, jedoch mit etwas abgewandelter Tendenz) Der Wassermann sucht in allem das System: nichts ist ihm dabei so fremd wie das Gewohnte und Ver­traute, womit er insofern zum Gegen­prin­zip der Erd­zeichen wird. Alles will er än­dern, er ist somit der ständige latente Revo­luz­zer, dem auch die neue Welt, wenn sie denn in seinem Sinne realisiert wäre, dann nicht mehr genügen würde, weil sein Tem­perament stets nach Um­bruch verlangt. Als Geschmäcker und Gerüche können wir ihm alles Ex­zentrische und Exotische zuordnen.

Fische

Die Fische sind das dritte Wasserzei­chen. Hier geht es um Wirklichkeits­über­steigerung, um Träume und Ro­mantik, aber auch um alles, was jen­seits der Gesellschaft steht, also um Minderheiten, Abseitigkei­ten, sonder­bare Umstände und Ver­hält­nisse, Mythen und Dinge, die sich dem Ver­ständnis des Durchschnitts entziehen.  Die Suche nach dem Wunderbaren führt zur Auflö­sung der Bindungen an den Lauf der Welt und ggf. auch zur Auflösung des Ichs bzw. aller egoisti­schen Motive. Man steht über den Dingen. Die damit verbundene Ge­fahr ist allerdings ein zu großer Wirk­lich­keitsverlust, die bei schwachen Natu­ren auch zur Prinzipienlosigkeit, ggf. auch zur Charakter­losigkeit führen kann, so daß wir uns hier auch unver­sehens leicht mit dem Gegenprinzip konfrontiert sehen können: neben großer Weisheit kann deshalb auch Grau­samkeit und Falschheit stehen. Ein möglicher Sammelbegriff für das Fische-Prinzip wäre deshalb vielleicht das Traum­reich, wobei man eben auch die Alpträume mit einrechnen muß. Die Fische stehen ja der Jungfrau im Tierkreis direkt gegenüber, und mit dem Verlust der Anpassungsfähig­keit kann dann auch das Gefühl für die Notwendigkeiten anderer schwinden. Den­noch verbinden wir mit den Fi­schen Eigen­schaften wie Opferbereit­schaft und Lie­benswürdigkeit sowie gerade eine über­große Fähigkeit zum Mitleid. Hierher gehö­ren auch wässri­ge Farben, vor allem die Farbe Grün, narko­tische Gerüche, fließende und kontur­lose Formen, Nebel und Rauch, Drogen, Rauschzustände us­w.

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Die mundanen Planeten

In unserer Aufstellung sollen uns hier nur der Pluto und der Neptun beschäftigen. Pluto ist der äußerste Planet des Sonnensystems und wurde erst 1930 entdeckt (daß er von den Astronomen neuerdings aus angreifbaren Gründen nicht mehr zu den Planeten gezählt wiird, soll uns hier nicht interessieren). In Horoskopen wird er im allge­meinen mit Gewalt assoziiert, zumal bei Aspektierung per­sönlicher Planeten, doch in mundaner Hinsicht scheint er lediglich der größte kosmi­sche Rührlöffel zu sein (oder richtigerweise nur dessen sichtbarer Schatten, während der eigentliche Rührlöffel unsichtbar ist). Er hat inso­fern vor allem Einfluß auf den über­greifenden Zeitgeist und die Politik, obwohl diese Bereiche nicht immer eindeu­tig gegen diejenigen abzugren­zen sind, die unter dem Ein­fluß Nep­tuns und des Uranus stehen, so daß sich oft auch Wirkungsüber­schnei­dungen ergeben. Der Eindruck, daß sich seine Wirkung vornehmlich in der Politik äußert, kann aber auch damit erklärt werden, daß er vor allem auf den wenig individualisierten Massen­menschen einwirkt und ihn veran­laßt, im Sinne seines Zeichenstandes zu handeln, während dagegen Neptun auf die intellektuelle Szene ein­wirkt und Uranus das Handeln be­deutsamer Einzelpersonen be­stimmt. Bedeutsam genug müssen diese schon sein, um mun­danastrologisch gesehen werden zu können.

Fassen wir die Wirkung der beiden hauptsächlichen mundanen Planten zusammen: Pluto steht somit für die bedeutsamsten politischen und globalen Ereignisse. Neptun steht dagegen eher für Mode- und Kunstrichtungen, für den eher intellektuellen Zeitgeist.

Noch etwas sollten wir hier kurz erwähnen: es soll nicht gesagt werden und entspricht auch nicht unserer Erfahrung, daß be­stimmte Zustände sich irgendwann schlagartig ändern, sondern sie wirken später noch lange nach und klingen irgendwann ab. Das erinnert an die angeschlagenen Saiten eines Klaviers, die danach nicht unmiittelbar abgedämpft werden. Wir haben es insofern mit einem Schichtenmo­dell zu tun, das sich treppen­förmig aufbaut. Die neuen Schichten beginnen in der Regel sehr plötzlich mit dem Eintritt eines Plane­ten in ein neues Zeichen, sind dabei aber nur ein überlagerndes Thema, das auf den be­reits vorhandenen Themen aufbaut, die später immer mehr ver­klingen. Dieses muß bei der Schilderung immer be­rücksichtigt werden.

Zur Kontrolle der Zeitabschnitte ist im Folgenden noch einmal eine Übersichtstabelle der Zeichendurchgänge von Pluto und Neptun dargestellt, wie sie sich aus den sog. Ephemeriden ergeben:

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