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Geistorganismus

 

 

G. Vieth

Der Geist-Organismus

 
Geist Organismus 009  

Geist Organismus C

 

 
 
Aus dem Inhalt:
 
Die Tradition des philosophischen Idealismus (Upanischaden; Parmenides; Heraklit; Pythagoras; Platon; Plotin; Bruno; Kep­ler...)
Die astrologischen Archetypen (Tierkreiszeichen; Häuser; Planeten.)
Die Wirklichkeit des Schamanen.
Die universale Symbolik des Horoskopes.
Farbenmystik.
Die Häuser als universale Aspekte.
  1. Urbeginn.
  2. Konzentration.
  3. Information.
  4. Wurzelgrund.
  5. Spiel.
  6. Anpassung.
  7. Nicht-Ich.
  8. Intensivierung.
  9. Synthese.
10. Verbindlichkeit.
11. Idealismus.
12. Jenseits.
Gruppen.
Die Welt des Kindes.
Achsen, Kreuze und Wechsel.
Die Welt als Täuschungsphänomen.
  1. Helden.
  2. Materie.
  3. Mengen.
  4. Seelensynthese.
  5. Monaden.
  6. Möglichkeits-Beschränkung.
  7. Suche nach dem Ding-an-sich.
  8. Phänomenologie.
  9. Kosmologie.
10. Prinzipien.
11. Fortschritts-Illusion.
12. Traum und Wirklichkeit.
Kosmologische Spekulationen.
Die physikalischen Grundkräfte aus anderer Sicht.
Beispiel einer Horoskopinterpretation.
Was kann man lesen?
Jupiter- und Saturn-Ebene.
 

Geist Organismus D

 

 

Dieses Buch versucht eine Lücke auszufüllen: es gibt zwar viele Bücher, die erklären, wie die Astrologie „funk­tioniert“, aber eigentlich noch keines, das erklärt, warum sie es tut.Die Monade

Über eine allgemeine Einführung in das Weltbild der Esoterik und die Tradition des philosophischen Idealismus wird der Leser zu den astrologischen Archetypen und an eine höhere Wirklichkeit entsprechend dem schamanischen Weltbild herangeführt. Die Vertikalachse des Horoskopes erweist sich als identisch mit dem in allen archaischen Kulturen auftauchenden sog. Weltenbaum, und auch die vielen anderen astrologischen Symbole sind universale Chiffren, die uns auch außerhalb der Astrologie immer wieder begegnen. Indem diese Themen in wiederholten Schleifen immer wieder aufgegriffen und besonders an der Thematik der astrologischen Häuser ständig neu variiert werden, wird der Leser allmählich in eine höhere Perspektive versetzt: er sieht sich nicht mehr als ein nur zufällig in diese Welt hineingeratener winziger „Zigeuner am Rande des Universums“ (Monod), wie es ja das übliche positivistische und materialistische Weltbild nahelegt, sondern begreift sich selbst als eine von unendlich vielen Monaden im Sinne Leibniz’ - d.h. als einen Perzeptor (Erkenntnisor­gan) des Weltgeistes, der mit Hilfe dieser Perzeptoren vor seinem geistigen Auge eine Projektion des raumzeitlichen Universums entwirft.

Das Universum ist in diesem Sinne tatsächlich nichts anderes als ein einziger sich selbst denkender geistiger Organismus, der lediglich in der Illusion lebt, eine in eine Vielheit unterteilte Welt zu sein. Das ist die Grunderkenntnis: die Welt ist in diesem Sinne das, was wir von ihr erkennen. Indem wir sie erkennen, konstituieren wir erst die Welt. Es hat also keinen Sinn, darüber zu verzweifeln, daß wir so wenig von der Welt verstehen, denn eine Welt außerhalb unseres (oder richtiger gesagt: des monadischen) Verständnisses gibt es nicht. Die Welt konstituiert sich an den Kategorien von Denknotwendigkeit, Assoziation, Kausalität und Permanenz. Natürlich bedarf das der einschränkenden Erklärung, daß diese Wahr­heit nur für die Gesamtheit aller Monaden gilt, so daß sich die einzelnen Monaden dennoch in einer relativ verbindlichen Wirklichkeit be­fin­den. Doch insgesamt projizieren sie lediglich selbst die Welt, der sie sich danach irrtümlich als Subjekte so gegenüberstellen, als handelte es sich um eine objektiv gegebene Außenwelt.

 

Wenn wir uns mit dieser Sichtweise vertraut machen, die in der Philosophie keineswegs neu ist, aber in diesem Buch auf neue Weise zusammengefaßt und ins Bild gerückt wird, erscheint uns auch die Grund­annahme der Astrologie nicht mehr unakzeptabel, denn das, was die scheinbar auf uns wirkenden Planeten und Tierkreiszeichen sind, ist tatsächlich nichts anderes als die archetypische Grundstruktur des Universums und der gesamten Wirklichkeit, die über das kollektive Unbewußte durch uns - als die höchsten Monaden - hindurch wirken und somit die Projektionen im Sinne einer „prästabilisier­ten Harmonie“ (Leib­niz) steuern. Diese Philosophie klingt zwar sehr kompliziert, aber der Autor versucht sie mit sehr vielen Zeichnungen und einem bildhaften Textlayout zu veranschaulichen, so daß der Leser in die Lage versetzt wird, die meisten Dinge schon rein intuitiv zu verstehen. Mit oft verblüffend einfachen Gleichnissen wird die Problematik des positivistischen Weltbildes verdeutlicht und stattdessen die idealistische nahegelegt - etwa an einem Blick in den Weltraum: Die Sterne, die wir dort abends sehen, sind ja völlig unterschiedlich weit entfernt, und einige von ihnen können schon seit tausenden von Jahren verloschen sein, während wir immer noch ihr Licht sehen. Es gibt aber schlechterdings keinen Sinn, von einem konkreten Geschehen zu reden, wenn wir für dieses noch nicht einmal den Zustand der Gleichzeitigkeit feststellen können. Was gleichzeitig geschieht, ist tatsächlich nur das Eintreffen der Lichtstrahlen im Auge des Betrachters, der demnach (ebenso wie in der Quantenphysik) eine unbedingte Voraussetzung für die Konkretionierung des Geschehens ist!

Für alle, die bereit sind, auf ihrer geistigen Schatzsuche tief zu graben, wird dieses Buch ein beglückendes Abenteuer sein. Es ist dem Autor gelungen, ein Werk zu schreiben, das sowohl als Einführung für Anfänger wie als Weiterführung für Fortgeschrittene der Astrologie dienen kann - und schon das ist als Kunststück zu bezeichnen. Das Buch ist darüberhinaus äußerst ansprechend gestaltet und führt anhand von vielen Abbildungen und Auszügen aus literarischen und philosophischen Werken (von Parmenides über Plato, Plotin, Bruno, Kep­ler, Kant bis hin zu Schopenhauer, Nietzsche und C.G. Jung) durch alle Archetypen des Tierkreises. Das Resultat der hier geleisteten Arbeit verdient in jeder Hinsicht das Prädikat „ausge­zeichnet“. Sibylle Glanzmann in ASTROLO­GIE HEUTE

 

528 Seiten mit über 80 Zeichnungen

22 x 28 x 4 cm

Albinacum - VERLAG.

Euro 30,-

Fax.: 02252 / 834490

 

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