Allgemeine Redaktion

Hinweise für neue Redakteure


Im Gegensatz zu vielen anderen möglicherweise auch geisteverwandten Vereinigungen und Zirkeln kommen wir nicht institutsmäßig daher, bieten etwa Seminare und Kurse an und fordern den Besucher zunächst einmal dazu auf, uns zuzuhören, sondern wir lassen jeden in unsere Hallen eintreten und antworten ihm auch schon beim ersten Besuch auf persönliche Fragen. Denn grundsätzlich sind wir basisdemokratisch, versperren uns nicht nach außen, sondern freuen uns über jeden neuen Redakteursanwärter und heißen ihn bei uns willkommen. Dazu muß er sich allerdings zunächst bei uns registrieren lassen. Betritt er in diesem Status aufs Neue unsere Seite, so wird ihm diese außer der Tatsache, daß er jetzt auch Zugang zu einigen Beiträgen hat, die nicht öffentlich sind und ihm vorher verschlossen waren, nicht wesentlich anders erscheinen - mit Ausnahme der Tatsache allerdings, daß er jetzt auch einen eigenen Redaktionsbereich für sich selbst vorfindet (im Bereich 'Neue Redakteure'). Das ist gewissermaßen sein eigenes Zimmer, das wir für ihn reserviert haben. Dort kann er sein Profil selbst gestalten und seine ersten Einträge verfassen oder diese auch auf eine eigene Redaktionsseite stellen.

Allerdings ist es von da aus noch ein weiter Weg, bevor er seine Einträge auf dieser Homepage (in der 'Mittleren Redaktion') öffentlich zugänglich machen kann. Denn zunächst bekommt er einen Editor bzw. Mentor zugeteilt, der ihm hilft, seinen Artikel in eine für uns geeignete Form zu bringen. Dieser muß nicht nur formalen, sondern auch inhaltlichen Kriterien genügen. Es ist nicht unsere Absicht, ein völlig beliebiges Spektrum von allen möglichen Meinungen zu bieten, sondern wir haben - wie etwa jede Partei oder sonstige Zeitschrift - selbstverständlich ein bestimmtes Programm. So gesehen bezieht sich unsere Offenheit nur darauf, daß bei uns jeder mitmachen kann, nicht aber darauf, daß er jede beliebige Äußerung machen kann. Deshalb ist es für jeden Neueinsteiger nützlich, sich auf unserer Homepage zunächst ein Bild von unserem Programm zu machen. Es folgt, wie dort auch mehrfach gesagt wird, in erster Linie der Maxime, neue Denkansätze zu bieten. Und das bezieht sich vor allem auf unsere grundsätzliche Kritik an dem uns als zu materialistisch, positivistisch und utilitaristisch erscheinenen gesellschaftlichen Paradigma, mit dessen Konsequenzen wir uns sonst täglich auseinandersetzen müssen.

Erst wenn der Editor meint, daß der Artikel reif für eine höhere Ebene ist, wird er auf eine Vorplattform gestellt, wo er für die anderen Redaktionsmitglieder einsehbar ist. Hier wird er einer harten Prüfung unterzogen. Es geschieht relativ selten, daß ein Artikel ohne Beifügungen oder Veränderungen durch andere Redaktionsmitglieder durchgeht. Denn bei uns ist kein Ort für Egotrips - alles ist grundsätzlich Teamarbeit. Wer aber gerne ausschließlich eigene Artikel verfassen will, kann auch das tun und erhält von uns dafür sogar auch eine eigene Unter-Homepage mit eigener Adresse. Ob ihm das lieber ist als die Mitarbeit in einem Team, das ist letztlich eine Frage des persönlichen Temperaments. Unsere Redaktionsmitglieder haben aber die Vorzüge der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit schätzen gelernt, denn so erhält man eine breitete Plattform, wird vor manchem Fehler bewahrt und lernt, alles auch aus einer zumindest relativen Außenperspektive zu sehen. Außerdem verfügt jeder über bestimmte Informationen, mit denen er den anderen helfen kann, denn niemand ist allwissend uns universal. Lernen kann man also immer und viel besser im Team als alleine. Ganz abgesehen davon, daß wir uns auch immer wieder zwischendurch persönlich treffen und kennen lernen.

Wer also gerne bei uns mitmachen möchte, dem steht dafür nichts im Wege.

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