Admin-Essays

            Das Universum         Das große Arcanum            Die 7 und die 13

      
       

 ADMIN-ESSAYS

 

           
Antiquariat 1  
Der Tag geht über mein Gesicht
die Nacht, sie tastet leis vorbei
und Tag und Nacht ein Gleichgewicht
und Nacht und Tag ein Einerlei
und ewig kreist die Schattenschrift
leblang stehst du im dunklen Spiel
bis dich des Spieles Deutung trifft
die Zeit ist um - du bist am Ziel.
(Rudolf G. Binding, eingeschrieben am Darmstädter Hochzeitsturm des Architekten J.M. Olbrich.)
      Der Denker von Rodin
 

      Die Welt braucht keine neuen Philosophen,

      sondern eine neue Philosophie

              (... was nicht unbedingt das gleiche ist.)

 

Admin ist die Kurzform für Administrator. Dieser Begriff hat sich in den Internet-Community-Systemen als Bezeichnung für den jeweiligen Betreiber einer entsprechenden interaktiven Homepage eingebürgert. Wir sind als ein so zuzuordnendes sog. 'CMS'-System ein Foren- und Redaktionssystem, das mit einer flachen Hierarchie zwar möglichst offen angelegt ist, aber dennoch eine gewisse Struktur benötigt, um nicht in Beliebigkeit auszuufern. Deshalb ist ein Chefredakteur und übergordneter Moderator notwendig. Diese Essays geben insofern eine ungefähre Vorstellung von unserer Hauptrichtung. Unser Admin ist zwar der Betreiber, Initiator und Gestalter dieser Homepage, bemüht sich aber, sich mit seinen eigenen Beiträgen nur auf die allgemeine Philosohie zu beschränken. Er hält sich im Übrigen an seinen o.g. Leitspruch und überläßt nach Möglichkeit konkretere Themen wie Politik, Soziologie, Wirtschaftstheorie usw. den einzelnen Redakteuren. Allerdings stammen nicht alle der aus thematischen Gründen auch von hier aus zu erreichenden Essays ausschließlich von unserem Administrator. Die Artikel, an denen auch andere Autoren mitgearbeitet haben, sind mit (x) gekennzeichnet und in der redaktionellen Kategorie Kosmologie und Philosophie eingeordnet.

(Einige Essays sind nur registrierten Gästen vorbehalten und mit Illustrationen versehen, die dem Buch 'Ouroboros' entnommen wurden, in dem insgesamt 27 derartige Illustrationen und 27 zugeordnete Kapitel enthalten sind. In diesem Buch sind aber auch die hier aufgelisteten Essays enthalten, die nicht vom gleichen Autor stammen und in unserer Rubrik 'Kosmologie und Philosophie' aufgeführt werden. Diese sind hier mit einem X gekennzeichnet. Die meisten der hier vorgestellten Essays sind aber lediglich Kurzformen dieser Buchkapitel. Deshalb kann es auch vorkommen, daß darin Ausführungen gemacht werden, die sich auf frühere Buchkapitel beziehen. Sofern das hier noch nicht korrigiert wurde, bitten wir um Entschuldigung bzw. Hinweise z.B. in unserem Gästebuch.  - Alle Essays sowie die darin gezeigten Illustrationen unterliegen unserem Copyright - insbesondere die Ausführungen zu den Zahlenphänomenen, die - abgesehen von den in dem einleitenden Text zur allgemeinen Zahlenmystik enthaltenen Darstellungen - ausschließlich unser geistiges Eigentum sind und nicht auf fremden Quellen beruhen. Lediglich der Zahlenkreis der Sieben (142857) scheint als sog. 'zyklische Zahl' bereits anderweitig bekannt gewesen zu sein. Nähere Untersuchungen dazu im Internet verwiesen den Autor allerdings vor allem auf einen eigenen Artikel, den er einige Jahre zuvor in einer Zeitschrift veröffentlicht hatte.)

Die Bilder sind nicht ohne die Texte zu verstehen, zu deren Illustration sie eigens angefertigt wurden, und in den entsprechenden Essays nochmals in vergrößerter Form dargestellt. Diese Texte und Bilder sind der eigentliche Kern unserer Homepage. Sie sind in dem Buch 'Ouroboros' zusammengefaßt (siehe Hinweis in unserem Verlag).

Zur Geschichte der Entstehung des 'Ouroboros'-Buches: Wer ist der Autor und der Illustrator?

Der Autor dieser Essays - der Administrator unserer Homepage (vorgestellt im folgenden gesonderten Beitrag) - hat mittlerweile auch eine Romanhandlung entworfen, in der er seine Philosophie darzustellen versucht. Sie trägt den Titel 'Prometheus'.  (Siehe dazu nähere Angaben in unserem Verlag.)

 

Geistkugel C

Die kosmische Geistkugel

Farbkreis A

Farbenmystik

Kopie Von Bildfoto Nikon 003

Der wahre Newton

Kopie Von Bildfoto Nikon 001

Die Natur des Raumes

Der Denkhandler

Der Denkhandler

Emanation

Eine andere Wirklichkeit

Kopie Von Bildfoto Nikon

Die Inszenierung der Moderne

Rund Eckig

Rund-Eckig

Kopie Von Bildfoto Nikon 002

Die Magie der Zahlen

 

Der wahre Newton (x)

Der bekannte Ökonom John Meynard Keynes ersteigerte 1936 Newtons Handschriften sowie einen Großteil seiner Privatbibliothek. Nach deren Durchsicht kam man am Kings College in Cambridge zu der Überzeugung, daß Newton sich den größten Teil seines Lebens hindurch vornehmlich und durchgehend mit alchemistischer Literatur beschäftigt hat und sogar selbst ein praktizierender Alchimist war und daß das einen erheblichen Einfluß auf seine physikalischen Theorien, vor allem auf seine Gravitationstheorie und dort namentlich auf seine Theorie der Fernwirkung hatte.

Die Inszenierung der Moderne

Robespierre konnte zwar seine neue Religion der Vernunft letztlich nicht in der Form durchsetzen, die ihm vorschwebte, aber die sog. ‚Säkularisierung’ ließ sich nicht mehr aufhalten. Der gleichzeitig erfolgende Aufstieg des Bürgertums führte zu einer Orientierung an anderen Normen und gesellschaftlichen Aufstiegsmöglichkeiten, als die sich die neue Wissenschaftsidee anbot. Das, was daraus entstand, läßt sich kritisch als Szientismus bezeichnen, also als die Auffassung, daß sich alle Lebensbereiche nach naturwissenschaftlichen Methoden betrachten und behandeln lassen und lassen sollten. Die Gesellschaft orientierte sich weiterhin - ganz so wie es auch Robespiere wollte - am Primat des Vernunft-Ge­dankens, doch ist dieser Begriff eben alles andere als eindeutig und kann sich auch leicht in das Gegenteil dessen verwandeln, was darunter ursprünglich verstanden wurde.

Die kosmische Geistkugel

Wenn wir das Prinzip der denknotwendigen Selbstschöpfung über allem späteren Geschehen waltend akzeptieren würden, so würden sich für uns in der Tat unendlich viele Probleme wie von selbst lösen, die wir anderenfalls gemäß unseren Naturwissenschaftlern lediglich dem Zufall zuschreiben könnten. Was für ein wunderbarer ‚Zufall’ ist es doch, daß alle Sterne und Planeten sich so umeinander bewegen, daß ihr Zusammenspiel höchst harmonisch ist! Aber wie ungemütlich muß uns andererseits zumute sein, wenn wir darin wirklich nur das Zufallsgesetz bzw. zufällig passende Naturgesetze wahrnehmen dürften!

Die Welt als Simulation (x)

Angenommen, die Internet-Rollenspiele werden immer weiter perfektioniert - in dreidimensionaler Ausführung usw. -, könnte dann nicht irgendwann das Realitätserlebnis derartig perfekt sein, daß der Spieler, wenn er endlich seinen Computer wieder ausschaltet, nicht mehr weiß, wo die Grenze zwischen jener und dieser Realität ist? Damit ständen wir vor der Frage, ob unsere scheinbar so objektiv-physikalische Welt nicht auch tatsächlich nur eine geistige sein könnte. Die Antwort lautet: Natürlich könnte sie das! Auch der bekannte Film ‚Matrix’ ging von einer künstlich geschaffenen Wirklichkeit aus und bot dafür eine sehr plastische Modellsituation.

Die Welt als Projektion (x)

Wenn wir von der Frage der möglichen Existenz außerirdischer Wesen absehen, dann ist die menschliche Seele, also auch unser persönliches Bewußtsein - die höchste Monade des sich selbst denkenden Universums - dabei jedoch nur dessen Atman. Den Brahman wiederum können wir uns als eine einzige sich selbst denkende Geistkugel vorstellen, obwohl er natürlich unkörperlich ist und insofern keine Gestalt hat. Dennoch aber ist seine äußerste Schale gestalthaft, nur ist es eben keine sichtbare Kugelschale. Was als die äußerste Schale dieser Kugel emaniert wird, ist tatsächlich das uns erscheinende drei- bzw. vierdimensionale Universum.

Die Natur des Raumes

Dieses Thema führt uns mitten hinein in die Grundproblematik unserer Welt. In der neuplatonischen Tradition läßt sich das Ouroboros-All-Eine mit dem gleichsetzen, was wir heute als den Äther bezeichnen. Der Geist ist zwar als Grundprinzip beim Schöpfungsakt des Universums beteiligt gewesen, doch in seiner letzten Ausformung identisch mit dem schicksalhaft-mensch­lichen Kampf um die Wahrheit und gegen die Lüge, die Materie dagegen ist in diesem hohen Stadium identisch mit dem, was sich ihm dabei entgegenstellt, ihn bindet und hindert.

Der Organismus als Weltprinzip

Alle höheren biologischen Organismen bestehen aus verschiedenen Einzelorganen, die sich zu einem einzigen Überorganismus verbinden. Aus der Biologie können wir aber auch die dort geltenden Funktionsmechanismen direkt auf höhere soziologische Organismen übertragen. In einer echten Marktwirtschaft etwa, die diesen Namen verdient, arbeiten sich alle Wirtschafts-„Subjekte“ entgegen, und nur so weit, wie das tatsächlich organisch geschieht, entfaltet sich der übergelagerte Organismus. Ein System dagegen, in dem der Gedanke von „egoistischen“ Zellen zum vorherrschenden Paradigma wird, ist bereits in seiner Wurzel krank.

Das runde und das eckige Prinzip

In allen Gesellschaften finden wir zwei grundsätzlich gegensätzliche Ordnungsstrukturen, die die Beziehungen der Menschen untereinander und ihre jeweilige Stellung in der Gemeinschaft bestimmen: die horizontale und die vertikale Struktur, wobei erstere dem organisch-runden-qualitativ-geistigen und letztere dem anorganisch-rechteckigen-quantitativ-materiellen Prinzip entspricht. Horizontal ist etwa die Ordnung innerhalb einer Familie, vertikal ist eine Stände- oder Klassengesellschaft.

Eine andere Wirklichkeit

Trancezustände können sowohl durch Halluzinogene als auch durch eine besondere ekstatische Autosuggestion erreicht werden. Auch ein Schamane tritt so in eine andere Wirklichkeit, in der er zu paranormalen Fähigkeiten gelangt. Hierbei tritt in auffallender Weise fast durchweg das Erlebnis einer Reise durch einen Tunnel in Erscheinung - ein Vorgang, der an die Sterbeerlebnisse erinnert, von denen die Autorin Elisabeth Kübler-Ross berichtet..

Ist das Universum unendlich groß?

Für die moderne Astronomie steht es fest, daß es im gesamten Universum keinen bevorzugten Ort gibt und daß sich demnach einem Beobachter von jedem seiner möglichen Standorte prinzipiell stets das gleiche Bild bieten muß. Das Universum hat also keinen feststellbaren Mittelpunkt oder zentralen Ort, von dem ausgehend es entstanden ist. Dennoch beobachten die Astronomen, daß sich die Sterne von u n s e r e m Beobachtungsort ausgehend auseinanderbewegen (sog. Hubble-Expansi­on)- und zwar mit wachsender Geschwindigkeit, die sich an unseren Beobachtungsgrenzen bereits der Lichtgeschwindigkeit nähert, was den Schluß nahelegt, daß sich das Universum stetig ausdehnt. Doch muß uns die Gegenüberstellung eigentlich deutlich machen, daß es keinen denkbaren Konsens dieser beiden Grundannahmen geben kann - kein zentraler Ort, aber doch ein Auseinanderdriften von unserem zentralenOrt. Was kann das anderes heißen, als daß dieses Auseinanderdriften eigentlich von jedem Beobachtungsort aus stattfinden muß? Auch das Denkmodell eines aufgeblasenen Ballons, das dazu immer wieder herangezogen wird, stößt auf unüberwindbare Widersprüche. Wie will man das alles mit der Annahme eines objektiven Universums in Einklang bringen?

Die wahre Natur der Farben

Niemand hat jemals ein richtiges Farbspektrum gesehen, denn es kommt dabei immer auf die Versuchsanordnung an. So gibt es die Unterscheidung nach sog. subtraktiver und additiver Farbmischung (je nachdem, ob wir dabei von der Lichtquelle fort oder zu ihr hinblicken) sowie unterschiedliche Versuche, auch noch Weiß und Schwarz in die Fläche einzubeziehen. Aber schon die Darstellung in der Kreisform ist eine Abstraktion.

Mikro- und Makrokosmos

Sind wir lediglich deshalb in dem schmalen Bereich zwischen Mikro- und Makrokosmos angesiedelt, weil sich unsere geistige Entwicklung nur dort vollziehen konnte, oder folgt die Strukturierung dieser Welt eben aus der Bedingung: kein Objekt ohne Subjekt? Es gibt sehr gute Gründe für die Annahme, daß unser Ort in der genauen Mitte kein Zufall ist, sondern lediglich der physikalische Ausdruck der Berkeleyschen Philosophie, derzufolge es die Welt nur im Geiste gibt.

Die Inkarnation des Ich

Die gängige Auffassung, zu der wir heute neigen, ist die, daß das Ich lediglich die sich automatisch in dem biologischen Körpergehirn einstellende Subjektperspektive sei. Dabei wird unterstellt, daß dieses erkenntnismäßig überhaupt zu einer solchen Leistung imstande ist, die ja ein holistisches Wissen bzw. komplexes Vorstellungsvermögen voraussetzt, das in einem frühen Stadium noch gar nicht gegeben sein kann. Auch ein erstes Erkanntwerden des Selbst-Objekts setzt nämlich bereits eine Komplexität des erkennenden Selbst-Subjekts voraus, die sich dazu am eigenen Schopfe aus dem Sumpf des Nichtseins hervorholen müßte, die sich also erst aufbauen müßte und demnach von vornherein gar nicht existent wäre.

Die Würfelzahlen

Bekanntlich wird immer wieder gesagt, daß in den Zahlen das ganze Universum verschlüsselt sei. Das muß uns aber solange als belangloser Sinnspruch gelten, wie wir weder vom Universum noch von der tieferen Bedeutung der Zahlen ein richtiges Bild gewinnen können. Beides ist nicht möglich, solange wir nur das vor unseren physischen Sinnesorganen objektiv in Erscheinung tretende Bild für die Welt selbst halten, während wir alles Geistige in den Bereich kultureller Beliebigkeit abschieben. Dieser Essay ist eine wichtige Voraussetzung zum Verständnis der Ausführungen im Essay 'Die Magie der Zahlen' und des 'Großen Arcanum'.

Die Magie der Zahlen

Daß sowohl die 7 als auch die 13 ganz besondere Zahlen sind und wie Yin und Yang zusammengehören, läßt sich sogar mathematisch nachweisen. Hinter beiden Zahlen verbergen sich ganz besondere Kreise und Zahlenfelder, in denen uns verblüffende Analogien begegnen.

Die Spiegelwelt(x)

Bekanntlich wird unser Bild vor dem Spiegel zwar horizontal, nicht aber vertikal verkehrt. Es ist also nicht so wie auf der Mattscheibe einer alten Plattenkamera, auf der beide Koordinaten verkehrt sind, was sich nach den optischen Gesetzen leicht erklären läßt. Im Gegensatz dazu gibt es zwar für das Spiegelphänomen alle möglichen Theorien, die aber alle letztlich nicht wirklich befriedigen. Bei den Deutungsversuchen gelangen wir unweigerlich in eine Grenzregion zwischen Verstandes- und Gefühlsdeutung, zwischen Subjekt- und Objektaspekt.

Das elektromagnetische Feld

Wir haben uns daran gewöhnt, das elektromagnetische Feld für eine physikalische Realität zu halten, und in allen unseren Physikbüchern wird uns ganz genau erklärt, wie es wirkt und beschaffen ist. Nirgendwo wird aber das Phänomen als solches erklärt. Dieses war jedoch gerade für die idealistische Philosophie das wesentliche Problem daran; und viel zu wenig ist bekannt, daß ihre Vertreter die Initiatoren dieses Themas waren, denn erst durch sie gelangte es auch in den Blick der Naturwissenschaft. Für sie war es aber nur eine andere Version des Yin-und-Yang-Themas.

Der Denkhandler

Findet sich der Mensch zunächst schon vor als jemand, der dann bereits ein Entwurf seiner selbst ist, wie es Sartre meinte (Zitat: „Der Mensch wird zuerst das sein, was zu sein er geplant haben wird...“), oder erlebt er sich nicht vielmehr als ein Erwachender, der bereits am Frühstückstisch seinen Tagesplan vorfindet, von dem er nicht weiß, wie weit er ihn zuvor selbst gestaltet hat oder in wie weit er ihm aufgezwungen wurde? Dieses Gleiten in innere oder äußere Schablonen ist doch offenbar ein ewiger Prozeß, den er als Erwachsener ebenso erlebt wie bereits als Kind und vielleicht schon im Mutterleib oder lange davor, während er aber dennoch das vielleicht berechtigte Gefühl hat, daran selbst fortwährend gestaltend teilnehmen zu können - ja es sogar zu sollen.

 
 
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